Das freiwillige Übernahmeangebot von CVC Capital Partners zum Erwerb der CompuGroup Medical-Aktien wurde abgeschlossen, wodurch CVC nun 21,9 % des gesamten Aktienkapitals hält. Die Gründerfamilie Gotthardt behält mit ca. 50,12 Prozent weiterhin die Mehrheit, was den Weg für ein voraussichtliches Delisting bis zum zweiten Quartal 2025 ebnet.
Aus einer Pressemitteilung vom 10.03.2025:
Das organische (org.) Umsatzwachstum und das bereinigte (adj.) EBITDA von CGM im Geschäftsjahr 2024 lagen leicht unter den Konsenserwartungen und nahe der unteren Grenze der eigenen Prognosespanne. Die Umsätze gingen organisch um 2 % und auf berichteter Basis um 3 % im Jahresvergleich auf 1,2 Mrd. EUR zurück, was auf höhere Einmalerlöse im Vorjahr zurückzuführen ist. Allerdings gewannen die wiederkehrenden Umsätze weiter an Dynamik und machen nun 74 % des Gesamtumsatzes aus (vs. 69 % in GJ 23). Das adj. EBITDA sank im Jahresvergleich um 15 % auf 225 Mio. EUR (Marge: -2,8 Prozentpunkte auf 19,5 %), bedingt durch höhere Investitionen in Großprojekte, gestiegene F&E-Ausgaben und den Rückgang des margenstarken Einmalgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 ist verhalten: Es wird ein niedriges bis mittleres einstelliges organisches Umsatzwachstum sowie ein leichter Anstieg des adj. EBITDA erwartet. Das freiwillige Übernahmeangebot von CVC Capital Partners zum Erwerb von CMG-Aktien wurde abgeschlossen, wodurch CVC nun 21,9 % des gesamten Aktienkapitals hält. Die Gründerfamilie Gotthardt behält mit ca. 50,12 % weiterhin die Mehrheit, was den Weg für eine voraussichtliches Delisting bis Q2 2025 ebnet. Daher bekräftigen die Analysten von mwb research ihre Verkaufsempfehlung mit einem unveränderten Kursziel von 22,00 EUR.
Zielgesellschaft:
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A288904 / WKN: A28890)
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